Lokale Umfrage: Verbraucher*innen gegen Plastik in Kosmetik- und Pflegeprodukten

Greenpeace Dortmund führte im Rahmen des Stadtfestes DortBunt eine Meinungsumfrage zur Verwendung von Mikrokunststoffen in Kosmetik- und Pflegeprodukten des Henkel-Konzerns durch. Insgesamt nahmen 155 Verbraucher*innen in Dortmund an der Umfrage teil.

Themengebiet:
Meere
  • Greenpeace Dortmund, Mikroplastik, Taft
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Am 7. Mai führte Greenpeace Dortmund im Rahmen des Stadtfestes DortBunt eine Meinungsumfrage zur Verwendung von Mikrokunststoffen in Kosmetik- und Pflegeprodukten des Henkel-Konzerns durch. Diese Produkte enthalten Mikrokunststoff-Verbindungen, deren Umweltauswirkungen nicht abschließend geklärt sind und die dennoch Tag für Tag über den Abfluss in die Umwelt gelangen und die Meere belasten können. Insgesamt nahmen 155 Verbraucher*innen in Dortmund an der Umfrage teil. Die Ergebnisse des Kundenbarometers werden dem Konzern übermittelt.

Die Umfrageergebnisse im Detail

Frage 1:  Erkennen Sie anhand der Verpackung, ob Plastik (feste, flüssige und andere Kunststoffe) in einem Produkt steckt?

14 Befragte beantworteten die Frage mit Ja

141 Befragte beantworteten die Frage mit Nein

Die Mehrheit der Verbraucher*innen wissen folglich nicht, wie sie Plastik in Kosmetikprodukten erkennen  können.

 

Frage 2: Sollte der Konzern Henkel zukünftig generell auf Plastik (feste, flüssige und andere Kunststoffe) in seinen Kosmetik- und Pflegeprodukten verzichten?

155 Befragte beantworteten die Frage mit Ja

0 Befragte beantworteten die Frage mit Nein 

Die  große Mehrzahl der Befragten spricht sich für einen Ausstieg aus der Verwendung von Mikrokunststoffen in Kosmetika aus und fordert das Unternehmen Henkel zum entsprechenden Handeln auf. Greenpeace spricht sich außerdem für ein gesetzliches Verbot von Plastik in Produkten aus, die ins Abwasser gelangen, also eine umweltoffene Anwendung haben.

 

Frage 3:  Würden Sie  zukünftig ein vergleichbares plastikfreies Produkt eines anderen Herstellers bevorzugen?

155 Befragte beantworteten die Frage mit Ja

0 Befragte beantworteten die Frage mit Nein

Die Antworten zeigen eindeutig, wie sich ein Ausstieg aus der Verwendung von Mikrokunststoffen auch wirtschaftlich positiv auswirken könnte.

 

Achtung Redaktionen: Für Rückfragen erreichen Sie Salome Zimmermann, Tel. 0176 5535 9749 in Dortmund vor Ort. In der Zentrale von Greenpeace-Deutschland in Hamburg erreichen Sie die Meeresexperten Dr. Sandra Schöttner, Tel. 0151-5690 4445 und Thilo Maack, Tel. 0171-8780 841. Weitere Informationen: www.greenpeace.de/plastik-in-kosmetik Greenpeace Dortmund im Netz: http://www.dortmund.greenpeace.de/

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