Pop-Up Bikelane

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Bundesweit in über 30 Städten demonstrierten am 23. Mai Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace für sichere, neue Radwege. Auch in Dortmund richteten sie einen Pop-Up Radweg ein. Dabei wurde die rechte Spur der mehrspurigen  Kaiserstraße/des Körner Hellwegs mit Pylonen abgetrennt und für Radfahrende geöffnet.

Immer mehr Menschen steigen aufs Fahrrad und schützen damit nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch das Klima. Doch in vielen deutschen Großstädten fehlt es Platz für Fahrradfahrende und Fußgänger. Die neuen Abstandsregeln gegen Corona unterstreichen das. Weltweit verteilen Städte daher in der Pandemie ihren Straßenraum neu. Zuletzt erklärte Brüssel seine Innenstadt zur Tempo 20 Zone, in der Fußgänger und Radfahrer den Vortritt haben. Von Mailand bis Madrid werden Radwege eingerichtet, damit sich Menschen in sicherem Abstand bewegen können. Rechtlich ist das auch in Deutschland leicht möglich, dennoch hat hierzulande bisher nur Berlin Autospuren umgewandelt in Radspuren, so genannte Pop-Up Radwege.

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