Fleisch killt Wald und Klima

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Insbesondere die Fleischproduktion ist mit hohen Treibhausgasemissionen verbunden – auch, weil für den Anbau von Soja-Futter in Südamerika wertvolle Wälder wie der Amazonas-Regenwald zerstört werden.
Wie der wachsende globale Fleischkonsum mit der Vernichtung wertvoller Ökosysteme zusammenhängt, haben die verheerenden Brände im Amazonas-Regenwald gezeigt: Rund 43.572 Quadratkilometer – eine Fläche so groß wie die Schweiz – sind 2019 bis Ende August im Amazonas abgebrannt.
 
Um das Klima zu schützen, sollten öffentliche Kantinen mit gutem Beispiel vorangehen und den Einsatz von Fleisch deutlich reduzieren sowie auf Bio umstellen. Neben diesem Engagement der Städte brauchen wir auch Maßnahmen auf EU- und Bundesebene, um die Fleischproduktion zu senken. Greenpeace fordert deshalb, die Tierhaltung deutlich zu reduzieren und EU-Agrarsubventionen an Umwelt- und Klimakriterien zu binden. Ein Lieferkettengesetz sollte  sicherstellen, dass deutsche Unternehmen für zerstörerische Praktiken in ihrer Lieferkette haftbar gemacht werden könnten – das würde auch Produkte aus Waldzerstörung wie Soja oder Palmöl betreffen. Die Petition kann auch online unterschrieben werden.

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