Fleisch frisst Wald

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Wie unsere Ernährung zu Klimakrise und Waldzerstörung beiträgt, darüber informierte Greenpeace am 12.10.2019 in über 40 Städten, darunter auch in Dortmund, am Platz von Leeds, 11.30 – 13.30 Uhr. Insbesondere die
Fleischproduktion ist mit hohen Treibhausgasemissionen verbunden – auch, weil für den Anbau von Soja-Futter in Südamerika wertvolle Wälder wie der Amazonas-Regenwald zerstört werden. "Ohne eine Ernährungswende können wir Klima und Wälder nicht schützen“, sagt Salome Zimmermann von Greenpeace Dortmund. „Die Städte müssen mit gutem Beispiel vorangehen und das Angebot in den öffentlichen Kantinen klimafreundlicher machen. Das heißt: mehr Bio und weniger Billigfleisch aus Massentierhaltung.” Am Greenpeace-Infostand können Interessierte dazu an einer Meinungsumfrage teilnehmen, deren Ergebnis der Stadt übergeben werden wird.

Unterstützung in dieser Debatte kommt aus der Wissenschaft 65 Wissenschaftler aus elf Ländern wiesen am 3. Oktober mit einem Offenen Brief auf die Notwendigkeit hin, den Fleischanteil in öffentlichen Kantinen zu reduzieren. Rund 15 Prozent der Treibhausgasemissionen weltweit sind mit der Tierhaltung verbunden. Das entspricht etwa dem CO2-Ausstoß des Transportsektors. In den Klimaplänen der Bundesregierung und vieler deutscher Städte spielen Ernährung und Tierhaltung jedoch bisher kaum eine Rolle. Das gilt auch für Dortmund: Greenpeace Dortmund fordert deshalb die Stadt auf, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Verpflegung auf 100% Bio mit stark reduziertem Fleischanteil umzustellen. Beispiele wie Kopenhagen zeigen, dass eine Umstellung der Gemeinschaftsverpflegung binnen weniger Jahre gelingen kann.

Weiterführende Links

Scientists4LessMeat
Rettet den Amazonas (Petition)
Tierleid beenden (Petition)

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