Lidl lässt Schweine leiden

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Für eine bessere Tierhaltung in der Fleischproduktion demonstrierten am Samstag Umweltschützer*innen mit einem zwei mal vier Meter großen Fotobanner vor der Discounter-Filiale im Brackeler Hellweg und informierten über die schockierenden Zustände in riesigen Mastanlagen für Billigfleisch. Mit einem Rechtsgutachten hat Greenpeace kürzlich belegt, dass die konventionelle Schweinehaltung gegen das Tierschutzgesetz und die Verfassung verstößt. Auch die vom Einzelhandel unterstützte „Initiative Tierwohl“, mit dessen Logo Lidl seine Fleischprodukte bewirbt, entspricht nicht dem Tierschutzgesetz. „Lidl muss den Verkauf von Fleisch aus rechtswidriger und tierquälerischer Haltung stoppen“, sagt Harald Brückner von Greenpeace Dortmund. „Jetzt kann der Discounter zum Vorreiter für bessere Tierhaltung werden oder er lässt Schweine weiterhin für sein Billigfleisch leiden. Lidl hat die Wahl.“

Passant*innen wurden eingeladen eine Protestpostkarten zu unterschreiben oder die Aktion mit einer Protest-Email unter www.greenpeace.de/lidl-hat-die-wahl zu unterstützen.

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